Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Coronavirusinfektionen (COVID-19; Erkrankungen durch das SARS-CoV 2 )

Auf dieser Seite sind die wichtigsten Informationen zu COVID-19 (Erkrankungen durch das SARS-CoV 2) zusammengestellt, und zwar sowohl für medizinische Fachkreise als auch für die Allgemeinbevölkerung (siehe Nr. 4).

 

1. Informationen für Erkrankte und Kontaktpersonen zu bestätigten Fällen

  • wichtige Information: eine häusliche Quarantäne gilt erst, nachdem diese mündlich durch das zuständige Gesundheitsamt ausgesprochen wurde! Engen Kontaktpersonen zu einem Erkrankten, und Erkrankte selbst, sollten sich bis zum Vorliegen einer entsprechenden Anordnung allerdings eigenverantwortlich entsprechend verhalten. Details finden Sie in den beiden Merkblättern.
  • Merkblatt für Erkrankte
  • Merkblatt für Kontaktpersonen zu bestätigten Fällen

weitere Informationen siehe unter 4.

 

 2. Kontaktpersonenermittlung

 

3. Themenspezifische Übersichtsseiten nationaler oder internationaler Behörden


4. Ausgewählte Themen für medizinische Fachkreise

Ablaufschema für das Management und für die Abklärung von Fällen in medizinischen Einrichtungen

 

Meldepflichten

Dem Gesundheitsamt sind namentlich zu melden

  • Verdacht, Erkrankung und Tod (betrifft Ärzte) sowie
  • direkter oder indirekter labordiagnostischer Nachweis (betrifft Labore).

Hinweise zu den meldepflichtigen Tatbeständen (RKI)

Die Situation ist derzeit sehr dynamisch, so dass sich die Kriterien der Meldepflichten kurzfristig ändern können und eventuell auf dieser Internetseite noch nicht abgebildet sind.

Behandelnde Ärzte werden gebeten, bei der Meldung von Verdachtsfällen und insbesondere von laborbestätigten Fällen die Telefonnummer des Patienten anzugeben, damit eine rasche Kontaktaufnahme zwischen Gesundheitsamt und Patienten erfolgen kann. 

 

Hygiene

5. Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Anmerkungen zu häufigen Fragen:

  1. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen nicht behilflich sein können,
    - wenn Sie als erkrankte Person ärztliche Diagnostik und /oder einen Abstrich ersuchen. Hierzu wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117.
    - wenn Sie bei der 116117 nicht durchkommen. Bitte weiter versuchen.
    - wenn Sie gesund sind und einen Abstrich haben wollen. Dies ist leider nicht möglich.
    - wenn der Arbeitgeber von Ihnen eine Bescheinigung oder ein negatives Testergebnis verlangt (beispielsweise weil sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben), Sie aber keine Krankheitssymptome haben. In diesem Fall ist bei uns kein Test möglich.
    - wenn Sie arbeitsrechtliche Fragen haben, beispielsweise zum Einbringen von Urlaubsansprüchen oder wenn der Arbeitgeber Sie vorsorglich nach Hause schickt; Kurzarbeitergeld; ... Diese Fragen müssen Sie mit Ihrem Arbeitgeber klären.
    - wenn Sie Fragen zu den verschiedenen Allgemeinverfügungen haben (Schulen, Gemeinschaftseinrichtungen, Veranstaltungen, Geschäfte, ...). Wenden Sie sich hier bitte an die Ordnungsämter.
     
  2. Testung gesunder weitläufiger Kontaktpersonen oder gesunder Reiserückkehrer aus Risikogebieten: solche Testungen sind nicht sinnvoll, weil das Ergebnis keine Abschätzung darüber erlaubt, ob im weiteren Verlauf der Inkubationszeit sich doch noch eine Erkrankung einstellt. Im ungünstigsten Fall ist es so, dass bei Vorliegen des Ergebnisses (Tage nach der Entnahme) sich inzwischen ein Krankheitsbild eingestellt hat. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass unnütze Tests wertvolle Kapazitäten der Labore blockieren.
     
  3. Das Gesundheitsamt testet keine erkrankten Personen. Die Testung erkrankter Personen liegt ausschließlich im Ermessen des behandelnden Arztes (Hausarzt, Notdienst [116117], Krankenhausarzt im Falle einer stationären Behandlung). 
     
  4. Falls Sie darüber hinaus Fragen haben, können Sie folgende Hotlines kontaktieren:
    - medizinische Fragen, vor allem als Kontaktperson zu einem bestätigten Fall oder als Reiserückkehrer - Hotline des Gesundheitsamtes (09602-79-6543). Aufgrund des Aufkommens an Anrufen ist allerdings mit längeren Wartezeiten zu rechnen.
    - medizinische Fragen - Hotline der ILS (0961-19222).   
    - andere Fragen rund um das Coronavirus, zum Beispiel zu den vielfältigen Allgemeinverfügungen - Bürgertelefon des Landratsamtes Neustadt (09602 - 79 10 01) oder der Stadt Weiden (0961-81 38 38) wenden

Weitere wichtige Hinweise:

  1. Verdachtspersonen, also vor allem Erkrankte nach Aufenthalt in Risikoregionen oder nach Kontakt zu einem COVID-19-Fall, sollten einen Arzt konsultieren. Sie sollten VOR dem Besuch der Arztpraxis bzw. VOR einer Vorstellung im Krankenhaus stets in der Einrichtung anrufen, damit dort organisatorische Vorkehrungen zum Schutz des Personals und anderer Patienten getroffen werden können. Bei dem Anruf sollte darauf hingewiesen werden, dass ein Aufenthalt in einer Risikoregion erfolgte bzw. Kontakt zu einem COVID-19-Fall bestand. Entsprechende Informationen sind auch wichtig, falls aufgrund einer Erkrankung der Rettungsdienst gerufen wird. 
  2. Verdachtspersonen sollten Kontakte zu anderen Personen möglichst meiden. Dies gilt auch im häuslichen Umfeld: nach Möglichkeit zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine „zeitliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander, eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält. Weitere Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz Dritter:
    - Husten und Niesen in die Ellenbeuge
    - Einmaltaschentücher verwenden und nach Benutzung sicher entsorgen
    - regelmäßig und gründlich die Hände waschen
    - Wohn- und Aufenthaltsräume regelmäßig lüften
    - Haushaltsgegenstände (wie beispielsweise Geschirr und Wäsche) und Hygieneartikel nicht mit Dritten teilen
    - nach Möglichkeit Benutzung eines eigenen Badezimmers
    - gemeinsam benutzte Oberflächen wie beispielsweise Tische oder Türklinken regelmäßig mit Haushaltsreiniger reinigen.
    - unbedingt auf (Kranken-)besuche in Krankenhäusern, Altenheimen etc. verzichten!
  3. Personen, die von Reisen zurückkommen, sollten die Hinweise für Reiserückkehrer beachten, die exemplarisch für Italien hier beschrieben sind. Entscheidend ist dabei die Frage, ob ein Aufenthalt in einer Risikoregion erfolgte oder ob Kontakt zu Personen besand, die an COVID-19 erkrankt sind. 
  4. Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an das Gesundheitsamt wenden.

weitere Informationen:

 

 6. Reiseverkehr

 

7. Veranstalter

 

Letzte Aktualisierung: 26.03.2020