Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Corona - Unternehmensinfo

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer im Landkreis Neustadt an der Waldnaab,


die aktuelle Situation stellt unsere Betriebe und den Handel derzeit vor große Herausforderungen. Auf dieser Seite möchten wir Sie bestmöglich über die aktuelle Entwicklung und verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung informieren. Wir fassen hier relevante Inhalte aus wirtschaftlicher Sicht zusammen und stellen laufend entsprechende Informationen sowie Links aus verschiedenen Bereichen für Sie bereit.  Bitte klicken Sie auf das jeweilige Themengebiet, um die hinterlegten Inhalte anzeigen zu lassen.

Für weitere Fragen erreichen Sie uns auch per E-Mail unter wirtschaftsfoerderung@neustadt.de

 

 

Die Luca-App

Luca-App

Die Kontaktnachverfolgung ist ein wichtiger Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der Freistaat Bayern setzt hierfür auf die „Luca-App“. Nun wurde auch das staatliche Gesundheitsamt Neustadt/Waldnaab – Weiden i.d.OPf. an die Software angebunden. Damit wird Gewerbetreibenden des Landkreises Neustadt an der Waldnaab und deren Kunden*innen, Gästen, Teilnehmer*innen und Besucher*innen ermöglicht, die App kostenlos zur Kontaktdatenerfassung zu verwenden.
Die Papierdokumentation wird dadurch abgebaut werden und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen erleichtert.

Die Luca-App steht sowohl im Google-Playstore als auch im IOS-Store zur Verfügung. Nach Einrichtung der App muss vor Ort ein QR-Code im Eingangsbereich ausgehängt werden, der von den Kund*innen und Gästen gescannt wird. Damit ist die Erfassung abgeschlossen. 
Ist eine Person infiziert, so gibt sie per TAN-Verfahren die Historie dem Gesundheitsamt frei. Von dort aus werden die zeitlich in Frage kommenden Check-ins von Ihnen angefordert und die zugehörigen Kontaktdaten entschlüsselt, damit etwaige betroffene Personen umgehend informiert werden können. 
Die Information von Kontaktpersonen kann prinzipiell telefonisch, per SMS oder per E-Mail erfolgen. Um die Arbeit des Gesundheitsamtes zu erleichtern appelliert Dr. Holtmeier, dass Nutzer*innen der App bei der Registrierung auch ihre E-Mail-Adresse mit angeben. Wir bitten Sie daher, hierauf auch hinzuwirken. 
Natürlich bleibt aber auch weiterhin die analoge Kontaktdokumentation möglich.
Wir hoffen, dass Sie sich für die Nutzung der App entscheiden, da diese zeitsparend ist für Sie und Ihre Kund*innen und Gäste. Der Check-in geht völlig kontaktlos, erspart eine „Zettelwirtschaft“ und die Desinfektion von Stiften. Letztendlich beschleunigt die Anwendung der Luca-App die Unterbrechung von Infektionsketten und damit die Möglichkeiten zur Eindämmung der Pandemie.

Also gute Gründe die dafür sprechen! 
Weitere Informationen zur App und die Downloadmöglichkeiten finden Sie unter: https://www.luca-app.de  

Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung.

 

Luca-App Schlüsselanhänger

Ab sofort sind für Bürger*innen und weiterhin für Betriebe und Unternehmen die kostenlosen luca-app Schlüsselanhänger erhältlich.

 

Der Schlüsselanhänger dient für die Kontaktdatenerhebung, für Bürger*innen die kein Smartphone besitzen (ersetzt den Kontaktzettel z.B. im Restaurant). Zwingend erforderlich für die Registrierung des Anhängers ist jedoch eine Handynummer für einen Aktivierungscode, der per SMS zugesendet wird.

 

Für interessierte Privatpersonen die dieses Angebot nutzen wollen ist eine Ausgabe der Luca-Anhänger kostenlos an folgenden Orten möglich:

 

Tourismuszentrum Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Stadtplatz 34

92660 Neustadt a.d. Waldnaab

 

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.: 08:00 - 12:00 Uhr  

Di. und Do.: 13:30 - 16:30 Uhr

 

Tourismusinformation Windischeschenbach

Hauptstraße 34

92670 Windischeschenbach

 

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.: 08:00 – 12:00 Uhr

Mi.: 14:00 – 16:00 Uhr

Do.: 14:00 -17:00 Uhr

 

Tourismusinformation Vohenstrauß

Marktplatz 9

92648 Vohenstrauß

 

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.: 08:00 – 12:00 Uhr

Mo. – Mi.: 14:00 – 16:00 Uhr

Do.: 14:00 – 18:00 Uhr

 

Tourismusinformation Eschenbach i.d.OPf.

Karlsplatz 3 (Nebengebäude Rathaus, im Erdgeschoss)

92676 Eschenbach i.d.OPf.

 

Öffnungszeiten:

Mo. – Do.: 08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr

Fr.: 08:00 – 12:00 Uhr

 

Detaillierte Informationen finden Sie unter: https://www.luca-app.de/schluesselanhaenger. Die Registrierung der Anhänger ist unter: https://app.luca-app.de/registerBadge möglich.

 

Die Anleitung zur Registrierung der luca-Schlüsselanhänger finden Sie hier.

 

Betriebe und Unternehmen die an solchen Anhängern für Ihre Kund*innen Interesse haben wenden sich bitte an die Wirtschaftsförderung per E-Mail: wirtschaftsfoerderung@neustadt.de. Hier ist eine kostenlose Bestellung von 50 Stück pro Unternehmen bzw. Betrieb möglich. Bitte beachten Sie, dass die Wirtschaftsförderung nicht als Ansprechpartner für Privatpersonen zur Verfügung steht.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

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Aktuelle Beschlussfassungen

14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung - gültig ab 02.09.2021

Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung tritt am 02.09.2021 in Kraft und mit Ablauf des 29.10.2021 außer Kraft. Hier finden Sie die aktuelle Version der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

 

Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird in folgenden Punkten geändert:

 

Mit Wirkung vom 19. Oktober (Dienstag) müssen in allen Bereichen von 3G / 3G plus / 2G künftig auch die Betreiber, Beschäftigten und Ehrenamtlichen mit Kundenkontakt die dort jeweils geltenden Impf-, Genesenen- oder Testvoraussetzungen erfüllen. Sie müssen einen entsprechenden Testnachweis jedoch lediglich an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche vorlegen.
 

Die Kontaktdatenerhebung wird mit Wirkung vom 15. Oktober (Freitag) auf Schwerpunktbereiche mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (spreading) beschränkt.
Das sind:

  • alle geschlossenen Veranstaltungen ab 1.000 Personen
  • Clubs, Diskotheken, Bordelle und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik
  • körpernahe Dienstleistungen
  • Gemeinschaftsunterkünfte (z. B. Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten).

 

In allen anderen Bereichen entfällt die Kontaktdatenerhebung.

7-Tage-Infektionsinzidenz / Krankenhausampel

Die 7-Tage-Infektionsinzidenz als das bisher dominierende Kriterium in der Pandemiebekämpfung wird abgelöst. Mit ihr entfallen auch die bisher inzidenzabhängigen Regelungen. Lediglich für die Anwendung von 3G (ab Inzidenz 35 als Startpunkt) bleibt die 7-Tage-Infektionsinzidenz relevant.

 

Ab einer 7-Tage-Infektionsinzidenz von über 35 im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt gilt indoor breitflächig der 3G-Grundsatz: Persönlichen Zugang haben deshalb nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete. Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet.

 

In Alten- und Pflegeheimen, auf Messen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen gilt 3G inzidenzunabhängig indoor wie outdoor.

 

Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind Privaträume, Handel, der ÖPNV, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz. Für Schule und Kita gelten die bereits bekannten Sonderregelungen.

 

 

Krankenhausampel

 

An Stelle der 7-Tage-Infektionsinzidenz tritt eine neue Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems.

 

Stufe Gelb ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Das entspricht einer bayernweiten Hospitalisierungs-Inzidenz von 9,13 je 100.000 Einwohner.

Sobald Stufe Gelb erreicht ist, beschließt die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen, beispielsweise:

  • Anhebung des Maskenstandards auf FFP2
  • Kontaktbeschränkungen
  •  Erfordernis, als Testnachweis ein PCR-Test vorzulegen (außer in der Schule)
  • Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen

 

Stufe Rot ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen (maßgeblich sind die Zahlen des DIVI-Intensivregisters). Sobald Stufe Rot erreicht ist, wird die Staatsregierung neben den bereits für Stufe Gelb geltenden Regelungen umgehend weitere Maßnahmen verfügen, um die dann akut drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

 

Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht entfällt. Die medizinische Maske („OP-Maske“) ist der neue Maskenstandard. Außerdem wird künftig überall wie folgt differenziert:

  • Unter freiem Himmel gibt es künftig generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen).
  • In geschlossenen Räumen gilt umgekehrt immer eine generelle Maskenpflicht. Ausgenommen sind Privaträume, außerdem der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- und Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält.
  • Im ÖPNV und Fernverkehr gelt die Maskenpflicht (künftig OP-Maske) ausnahmslos.

 

Keine Maskenpflicht und Mindestabstände bei 2G / 3G plus

Es steht jedem Veranstalter in Bayern frei, ob er ab 06.10.2021 2G / 3G plus anwendet. Dieses „freiwillige 2G / 3G plus“ wird in allen Bereichen möglich sein, in denen bisher 3G gilt. Das sind etwa Sportstätten, Theater, Opern, Kinos, Museen, Tagungen, Kongresse, Bibliotheken oder Musikschulen. Wo künftig 2G / 3G plus angewandt wird, sind die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands aufgehoben. Personen-Obergrenzen entfallen.

 

Handels- und Dienstleistungsbetriebe

Es entfallen die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

 

Bei Körpernahmen Dienstleistungen (z.B. Friseur) in geschlossenen Räumen gilt ab einer Inzidenz von 35 auch die 3G-Regel.

 

Gastronomie

In der Gastronomie entfällt die bisherige coronabedingte Sperrstunde (bisher 01:00 Uhr). Im Übrigen gelten auch hier künftig die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht.

 

In der Gastronomie werden Tanz und Musik unter den für Diskotheken geltenden Bedingungen zu „3G plus“ zugelassen. Getestete können daher nur mit PCR-Test teilnehmen. Für Schankwirtschaften entfallen die Regelungen, wonach die Bedienung am Tisch erfolgen musste und Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen nicht zulässig war.In der Gastronomie werden Tanz und Musik unter den für Diskotheken geltenden Bedingungen zu „3G plus“ zugelassen. Getestete können daher nur mit PCR-Test teilnehmen. Für Schankwirtschaften entfallen die Regelungen, wonach die Bedienung am Tisch erfolgen musste und Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen nicht zulässig war.

 

Hygienekonzept Gastronomie

 

 

Clubs, Discotheken & Volksfeste

  • Clubs und Diskotheken dürfen damit ab dem 1. Oktober wieder öffnen.
  • Dabei gilt das sogenannte "3G-Plus"-Modell - also 3G mit der Maßgabe, dass ein negativer Testnachweis nur durch PCR-Test erbracht werden kann. Dies gilt auch auch für die Beschäftigten mit Kundenkontakt - sie müssen sich mindestens zweimal wöchentlich PCR-testen lassen.
  • Laute Musik, Tanz ohne Abstand sowie die Abgabe von Getränken am Tresen sind wie branchenüblich zulässig. Die Maskenpflicht entfällt.
  • Die Einhaltung der Rahmenbedingungen soll konsequent kontrolliert und Verstöße mit Bußgeld geahndet werden.

  • Auch Bordellbetriebe dürfen am 1. Oktober unter den selben Vorgaben wie Clubs und Diskotheken wieder öffnen.

 

Das Verbot von Volksfesten und anderen öffentlichen Festivitäten ist aufgehoben. Die Staatsregierung macht damit den Weg dafür frei, dass in der kommenden Advents- und Weihnachtszeit auch wieder Weihnachts- und Christkindlmärkte stattfinden können - sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Entsprechende Regelungen sollen rechtzeitig im Vorfeld erlassen werden.

 

Hygienekonzept Clubs und Discotheken

 

Beherbergung

Es entfallen die bisherigen Einschränkungen, wonach Zimmer nur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen vergeben werden dürfen. Im Rahmen der 3G-Regelung müssen Übernachtungsgäste von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften einen Testnachweis nur bei der Ankunft und zusätzlich alle weiteren 72 Stunden vorlegen.Im Übrigen gelten die allgemeinen Regelungen insbesondere zur Maskenpflicht.

 

Hygienekonzept Beherbergung

 

Private und öffentliche Veranstaltungen, Messen

Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen.

 

Für folgende Veranstaltungen (Sport, Kultur, Kongresse, etc.) gilt:

  • Bis 5.000 Personen darf die Kapazität bis 100 % genutzt werden
  • Für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.
  • Es sind max. 25.000 Personen zulässig.
  • Innerhalb dieses Rahmens dürfen unbegrenzt auch Stehplätze ausgewiesen werden.
  • Wird der Mindestabstand indoor unterschritten, gilt nach den allgemeinen Regeln allerdings ständige Maskenpflicht, die vom Veranstalter zu gewährleisten ist.
  • Bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen muss der Veranstalter ein Infektionsschutzkonzept nicht nur ausarbeiten und beachten, sondern auch unverlangt der Kreisverwaltungsbehörde vorab zur Durchsicht vorlegen.

 

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 darf im Hinblick auf geschlossene Räume der Zugang zu folgenden Einrichtungen oder Veranstaltungen nur Personen gewährt werden, die geimpft, genesen oder getestet sind:

dem Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Tagungen, Kongressen, Bibliotheken und Archiven, zu außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung, zoologischen und botanischen Gärten

 

Bei Messen entfällt wie im Handel die flächenabhängige Besucherbegrenzung. Stattdessen wird eine neue tägliche Besucherobergrenze von 50.000 Personen eingeführt. Es gilt immer 3G. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

 

Der Ministerrat hat am 04.10.2021 noch den Ausfallfonds des Bundes für Messen und Veranstaltungen in Bayern auf den Weg gebracht. Das verschafft Messen im Freistaat mehr Planungssicherheit. Voraussetzung ist die Absage der gesamten Veranstaltung im Zeitraum 22. Oktober 2021 bis 30. September 2022 infolge eines Corona-bedingten behördlichen Verbots. Die abzusichernden Veranstaltungen müssen vorab elektronisch registriert werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ihk-regensburg.de/hauptnavigation/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/hygienekonzept-fuer-messen-kongresse-und-veranstaltungen-4834948

 

Hygienekonzept Messen

 

Hygienekonzept Tagungen und Kongresse

 

Fitnessstudios - Sport - Freibäder - Freizeiteinrichtungen

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 darf im Hinblick auf geschlossene Räume der Zugang zu folgenden Einrichtungen, Dienstleistungen oder Veranstaltungen nur Personen gewährt werden, die geimpft, genesen oder getestet sind:

Sportstätten und praktischer Sportausbildung, Fitnessstudios, Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätzen, Spielhallen und -banken

 

Alkoholverbote bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen werden aufgehoben.

 

Schulen und Hochschulen

Bei Schulen gilt:

  • Regelungen zum Wechselunterricht ab einer Inzidenz von 100 werden ersatzlos gestrichen.
  • Ab Montag den 04.10.2021 entfällt die Maskenpflicht am Platz im Klassenzimmer.
  • Die Tests an den Schulen werden nochmals ausgeweitet. In der Grundschulstufe sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen wird – sobald hierfür die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen sind – zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“), im Übrigen sowie an weiterführenden Schulen drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt.

 

Für Hochschulen gelten die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht. Damit wird für das kommende Semester Präsenzlehre wieder umfassend möglich sein. Es gilt aber nach allgemeinen Regeln Maskenpflicht am Platz, wenn in den Hörsälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird. Tests werden für Studenten mit Studentenausweis weiterhin kostenlos bereitgestellt.

 

Arbeitsschutzverordnung

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung wird an die Dauer der epidemischen Lage gekoppelt und somit bis einschließlich 24. November 2021 verlängert.

 

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung enthält neu die Verpflichtung der Arbeitgeber, Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen.

Ansonsten gelten die bestehenden Arbeitsschutzregeln fort:

  • Betriebliche Hygienepläne sind wie bisher zu erstellen und zu aktualisieren, umzusetzen sowie in geeigneter Weise zugänglich zu machen. Dazu sind weiterhin die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger heranzuziehen.
  • Arbeitgeber bleiben verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Präsenz die Möglichkeit für Schnell- oder Selbsttests anzubieten.
  • Der Arbeitgeber kann den Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten bei der Festlegung der erforderlichen Schutzmaßnahmen berücksichtigen, eine entsprechende Auskunftspflicht der Beschäftigten besteht jedoch nicht.
  • Betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen müssen weiterhin auf das notwendige Minimum reduziert bleiben. Dazu kann auch Homeoffice einen wichtigen Beitrag leisten.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wo andere Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz gewähren.
  • Auch während der Pausenzeiten und in Pausenbereichen muss der Infektionsschutz gewährleistet bleiben.

 

Die Änderungen treten am 10. September 2021 in Kraft.

Zur neuen Arbeitsschutzverordnung gelagen Sie hier.

 

Hinweise zu Testangeboten in Betrieben

Arbeitgebertestungen gem. § 5 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV)


Die Pflicht gem. § 5 Abs. 1 Corona-ArbSchV des Arbeitgebers, den nicht ausschließlich in Home-Office Beschäftigten zweimal Wöchentlich ein Testangebot zu machen, kann keinesfalls durch einen Hinweis auf Testmöglichkeiten in den Lokalen Testzentren oder sonstigen Teststellen erfüllt werden. Die Testangebotspflicht der Arbeitgeber und eine anschließende Testung der Beschäftigten gelten als Maßnahmen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes gelten. Damit hat die Kosten für derartigen Maßnahmen grundsätzlich der Arbeitgeber zu tragen.

 

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Aktuelle gesetzliche Regelungen

Schnellstest - Einkaufen

Seit Anfang März 2021 ist es möglich, sich einmal pro Woche kostenfrei auf SARS-CoV-2 mittels Schnelltest testen zu lassen (sog. Bürgertestung). Diese kann bei einem Testzentrum, bei Ärzten oder in Apotheken durchgeführt werden. Die Kosten werden vom Bund übernommen.

Da nicht alle Apotheken diese Schnelltests anbieten, haben wir eine Karte erstellt, mit Apotheken und Arztpraxen, welche kostenlose Schnelltests durchführen.

 

https://www.neustadt.de/landkreis-aktuelles/coronavirus/covid-19-testmoeglichkeiten/

 

Bitte melden Sie sich unbedingt vorher telefonisch an!

 

Daneben bietet auch der Deutsche Apothekerverband e.V. (DAV) auf seiner Website eine Suchfunktion an, mittels der Sie Apotheken in Ihrer Nähe finden können, welche Schnelltests anbieten. Hier gelangen Sie zur Apothekensuche.

 

https://www.mein-apothekenmanager.de/covid-19-schnelltest-suche

 

Die durchgeführten Schnelltests im Unternehmen können im Moment nicht für Besuche von Einzelhändlern anerkannt werden.

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Finanzielle Hilfen

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe (ÜH) III wird bis Ende September 2021 verlängert und als ÜH III Plus erweitert. Seit Freitag den 23. Juli kann die Überbrückungshilfe III Plus nun beantragt werden.

 

Dazu gehört unter anderem eine Restart-Prämie: Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten zur bestehenden Personalkostenpauschale wahlweise eine Personalkostenhilfe als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Dieser beträgt bis zu 60 Prozent bezogen auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021. Im August werden noch bis zu 40 Prozent bezuschusst, im September bis zu 20 Prozent, danach endet die Maßnahme. Zudem werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen ersetzt. 

 

Die maximale monatliche Förderung in der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus beträgt 10 Mio. Euro.

 
Die Obergrenze für Förderungen aus beiden Programmen beträgt maximal 52 Mio. Euro und zwar 12 Mio. Euro aus dem geltenden EU-Beihilferahmen bestehend aus Kleinbeihilfe, De-Minimis sowie Fixkostenhilfe plus 40 Mio. Euro aus dem neuen Beihilferahmen der Bundesregelung Schadensausgleich. Die neue EU-Regelung zum Schadensausgleich gilt für Unternehmen, die von staatlichen Schließungsmaßnahmen direkt oder indirekt betroffen sind. Diese können künftig Schäden von bis zu 40 Mio. Euro geltend machen.

 

Die Fristen für Erst- und Änderungsanträge bei der Überbrückungshilfe III und die Frist für Anträge in der Neustarthilfe sind bis zum 31. Oktober verlängert worden.

 

Alle Informationen erhalten Sie unter nachstehenden Links:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/FAQ/Corona-Ticker/corona-ticker.html

https://www.ihk-regensburg.de/hauptnavigation/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/ueberbrueckungshilfe-corona-4823006

 

Informationen zu den Überbrückungshilfen I-III des Bundes sowie weiteren Bundeshilfen finden Sie hier:

 

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

 

Richtlinie für die Gewährung von Überbrückungshilfe des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen – Phase 3

 

Auf den Seiten des  Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie  finden Sie weitere Informationen zu wirtschaftlichen Hilfen:

 

https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

 

Aktuelle Informationen der Kammern finden Sie für die IHK Regensburg-Kelheim:

 

https://www.ihk-regensburg.de/hauptnavigation/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen?shortUrl=%2Fcorona

 

für die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz:

 

http://www.hwkno.de/corona 

Neustarthilfe Plus

Die Neustarthilfe wird bis zum 30. September 2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt!!

Änderungen im Verlgeich zur Neustarthilfe:

  • Förderzeitraum 1. Juli bis 30. September 2021 (drei- statt sechsmonatiger Referenzumsatz)
  • Erhöhung des Vorschusses (Betriebskostenpauschale) auf 1.500 Euro pro Monat (vorher 1.250 Euro) bzw. bis zu 4.500 Euro für Juli bis September 2021 (bis zu 6.000 Euro pro Monat im Vergleich zu 5.000 Euro pro Monat bzw. maximal 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften)

Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Weitere Informationen erhalten Sie unter nachstehendem Link:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfen/Neustarthilfe-Plus/neustarthilfe-plus.html

 

Finanzielle Hilfen des Freistaats Bayern und des Bundes

Update vom 19.05.2021

 

Die Bayerische Staatsregierung beschließt einmalig im Jahr 2021 in Umsetzung des Ministerratsbeschlusses vom 4. Mai 2021 das befristete Programm „Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft“ in Höhe von bis zu 30 Mio. Euro. Insbesondere ist an folgende Maßnahmen gedacht: Durch die Einführung eines Nachhaltigkeits-Zertifikats wird naturverträglicher, sozialer und wirtschaftlicher Qualitätstourismus in ganz Bayern gefördert, der auf regionale Produkte und Produktionskreisläufe setzt. Ein Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitscoaching soll die Digitalisierung und Modernisierung insbesondere der Kleinen der Branche unterstützen. Die Unternehmen werden bei den nötigen Investitionen für Maßnahmen unter 30.000 Euro mit Fördermitteln unterstützt. Die Erhebung von touristischen Echtzeitdaten soll gefördert werden. So können Besucherströme gelenkt, unnötiger Verkehr vermieden und gestützt durch künstliche Intelligenz die Auslastung prognostiziert werden. Die Förderung Digitaler Barrierefreiheit im Tourismus unterstützt barrierefreie Online-Angebote und soll das „Reisen für Alle“ stärken. Um nachhaltige Mobilität weiter zu verbessern, wird die Errichtung von E-Ladesäulen in touristischen Betrieben gefördert.

 

Der Ministerrat beauftragt den Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, die bayerischen Hilfsprogramme Soloselbstständigenprogramm, Spielstätten- und Veranstalterprogramm sowie Hilfsprogramm für Laienmusikvereine im Rahmen der vorhandenen Ausgabemittel bis zum 31. Dezember 2021 fortzuführen und das Spielstätten- und Veranstaltungsprogramm rückwirkend zum 1. Januar 2021 für Amateurtheater und gemeinnützige Kulturveranstalter zu öffnen. Der Ministerrat beschließt darüber hinaus zur Verlängerung des Spielstätten- und Veranstaltungsprogramms bis zu 10 Mio. Euro aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie zur Verfügung zu stellen.

 

Der Ministerrat beauftragt die Staatsministerin für Digitales, eine weitere Verlängerung des bayerischen Kinounterstützungsprogramms bis zum 31. Dezember 2021 für den Fall zu veranlassen, dass der Sonderfonds des Bundes den Bereich der Kinos nicht berücksichtigt oder dieser nicht rechtzeitig bis zum 1. Juli 2021 (Auslaufen der Kino-Anlaufhilfen II) starten kann. Für die Verlängerung sollen die bisher für das Kinounterstützungsprogramm zur Verfügung gestellten Mittel verwendet werden.

Aktualisierung 21.04.2020

Nach der Bayerischen Staatsregierung hat auch die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler aufgelegt.

Sofern Sie für das ThR oder den RSB ein Gewerbe angemeldet haben oder als Freiberufler tätig sind, können Sie über das Internet Unterstützung beantragen.

Die Verzahnung der beiden Programme ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen.

Wenn Sie von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elektronischen Antrag.

Den Zugang für den elektronischen Antrag finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Antragsberechtigte:

Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Es können auch für nichtlandwirtschaftliche Unternehmenszweige wie Urlaub auf dem Bauernhof oder Angebote zur Gemeinschaftsverpflegung (Direktvermarkter oder Caterer) Anträge gestellt werden.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

- bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro,
- bis zu 10 Erwerbstätige 15.000 Euro,
- bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro,
- bis zu 250 Erwerbstätige 50.000 Euro.
Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses.

Eine existenzbedrohende Lage liegt dann vor, wenn die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die laufenden Betriebskosten zu decken.

AB 20. APRIL können auch LANDWIRTSCHAFTSBETRIEBE MIT PRIMÄRPRODUKTION und WIRTSCHAFTLICH TÄTIGE GGMBHS (z. B. Bildungseinrichtungen, Vereinscafés, Jugendzentren, Pflegeeinrichtungen, Frauenhäuser) mit mehr als 10 Beschäftigten Soforthilfe erhalten.

Eine Voraussetzung ist unter anderem das man beim Finanzamt angemeldet ist.

FÜR GEMEINNÜTZIGE EINRICHTUNGEN ODER GRUPPEN gibt es aktuell folgende Regelung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums: 

Körperschaften des Non-Profit-Sektors (z. B. VEREINE, STIFTUNGEN, GEMEINNÜTZIGE GMBHS) BIS EINSCHLIESSLICH 10 BESCHÄFTIGTE, die sich im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe (vgl. §§ 14, 64 Abgabenordnung (AO)) bzw. Zweckbetriebe (vgl. §§ 65 ff. AO) unternehmerisch betätigen und aufgrund der Corona-Krise Liquiditätsprobleme haben, sind von der Soforthilfe erfasst: Zum Beispiel Schullandheime, Bildungseinrichtungen, Tierheime, Vereine mit Gastronomiebereichen (Cafés, Vereinsgaststätten), Weltläden, Theatervereine, Jugendzentren, Reha-Sportvereine, Pflegeeinrichtungen oder Frauenhäuser.

Ab dem 20. April 2020 können auch Körperschaften des Non-Profit-Sektors mit mehr als 10 Beschäftigten einen Antrag auf Soforthilfe (im Rahmen des bayerischen Programms) stellen.

Nachfolgend finden Sie Informationen zu aktuellen Richtlinien und FAQs im PDF-FORMAT.

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Quarantäne

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Quarantäne

Wenn Sie aufgrund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt werden und dadurch einen Verdienstausfall erleiden weil Sie einem Tätigkeitsverbot unterliegen, können Sie nach § 56 des Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Entschädigung erhalten.

Selbstständige und Freiberufler wenden sich in diesem Falle direkt an ihr zuständiges Gesundheitsamt. Berechnungsgrundlage der Entschädigung ist der Steuerbescheid. Wenn Sie als Selbstständige/r nicht gesetzlich kranken-, renten- und pflegeversichert sind, haben Sie außerdem Anspruch auf Erstattung Ihrer Aufwendungen für soziale Sicherung in angemessenem Umfang. Unterlagen und Informationen finden Sie hier

Zahlungsaufschub bei Grundversorgung für Kleinstunternehmen

Für Kleinstunternehmen, d.h. kleine Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu zwei Millionen Euro gilt, dass sie nicht von der Grundversorgung mit  Strom, Gas, Telekommunikation, zum Teil auch Wasserver- und -entsorgung, sowie  Pflichtversicherungen abgeschnitten werden, wenn sie ihren Zahlungspflichten coronabedingt nicht nachkommen können. Sie können ihre Zahlung bis zum 30. Juni 2020 aufschieben. Dies  gilt in Bezug auf andauernde Vertragsverhältnisse, die zur Eindeckung mit Leistungen dienen, die für die wirtschaftlichen Grundlagen des Erwerbsbetriebs wesentlich sind und nur für Verträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Miete/Corona_Miete_node.html

 

Insolvenzaufschub

Ein Insolvenzaufschub wird Unternehmen gewährt, deren Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ausschließlich auf den Folgen der COVID-19-Pandemie beruht.  Die dreiwöchige Insolvenzantragspflicht wird vorübergehend bis zum 30. September 2020 ausgesetzt.  Die Möglichkeit von Gläubigern, durch Insolvenzanträge Insolvenzverfahren zu erzwingen, wird  für drei Monate eingeschränkt. Dadurch soll den Unternehmen Zeit für Sanierungsbemühungen und Verhandlungen mit den Gläubigern verschafft werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

 

https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Insolvenzantrag/Corona_Insolvenzantrag_node.html;jsessionid=1C98F0B4A1CD3EEB04E619BCDFE96EDB.2_cid289 

 

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Für Sorgeberechtigte, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch. § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz gewährt erwerbstätigen Sorgeberechtigten, einen Entschädigungsanspruch wenn sie ihre Kinder infolge der behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots von Kinderbetreuungseinrichtungen, wie Kita oder Schule, selbst betreuen müssen und deshalb einen Verdienstausfall erleiden. Die Auszahlung der Entschädigung erfolgt über den Arbeitgeber. Dieser kann hierfür einen Erstattungsanspruch stellen. Zuständige Behörde für den Landkreis Neustadt an der Waldnaab ist die Regierung der Oberpfalz.

Weitere Informationen und Ansprechpartner dazu finden Sie unter:

 

https://regierung.oberpfalz.bayern.de/aufgaben/60671/60707/leistung/leistung_53462/index.html

 

KfW Unternehmensfinanzierung

LINK zu aktuellen KfW-Infos:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Merkblätter / Infos im PDF-Format:

Die EU-Kommission hat grünes Licht für das Schnellkreditpaket gegeben und damit den Weg frei gemacht für umfassende Finanzierungshilfen vor allem für den Mittelstand. Unternehmen können die Kredite mit 100‑prozentiger Haftungsfreistellung durch die staatliche Förderbank KfW nun bei ihrer Hausbank beantragen. Antragsberechtigt sind Firmen mit mehr als zehn Mitarbeitern. Informationen dazu sowie eine Online-Checkliste für die Antragstellung bei Ihrer Bank oder Sparkasse finden Sie unter www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)

Hilfen der LfA Förderbank

Die LfA Förderbank Bayern begleitet Unternehmen mit einem breiten Förderinstrumentarium durch wirtschaftliche Schwierigkeiten im Zuge der Corona-Pandemie.

Alle Informationen finden Sie hier

Hotline KfW: 0800 539 9001

Firmen im Freistaat mit weniger als zehn Mitarbeitern können voraussichtlich ab Ende April Corona-Schnellkredite mit voller Haftung durch die bayerische LfA-Förderbank beantragen. Wir informieren Sie, sobald uns weitere Informationen und Termine zur Antragstellung vorliegen.

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Testzentren

Testmöglichkeiten

Das gemeinsam betriebene, kommunale Testzentrum am Festplatz in Weiden wechselt ab
Montag, den 04. Oktober den Betreiber und wird fortan von der SYNLAB MVZ Weiden GmbH
betrieben. Das Testverfahren bleibt gleich - es werden weiterhin PCR-Testungen durchgeführt.
Jedoch schränkt sich der Personenkreis ein, der sich kostenlos auf COVID-19 testen lassen kann.

 
Hintergrund der Änderung ist die Umstellung auf eine andere Rechtsgrundlage, nach welcher
die Testungen durchgeführt werden. Damit entfallen auch die sogenannten „Jedermann-Testungen“,
also die Möglichkeit, dass sich alle asymptomatischen Bewohnerinnen und Bewohner
Bayerns kostenlos testen lassen können. Symptomatische Personen sind ohnehin von einer Testung
ausgeschlossen. Diese Personen müssen sich wie bisher auch, an ihren Hausarzt wenden.


Im gemeinsamen Testzentrum Weiden-Neustadt am Festplatz in der Conrad-Röntgen-Straße
erhalten ab dem 04.10.2021 nur noch Personen einen kostenlosen Coronatest, wenn eine der
folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  • Kontaktperson (festgestellt vom Arzt oder Gesundheitsamt)
  • Kontaktperson (nach einer Meldung der Corona-Warn-App)
  • Bestätigungstestung (nach positivem Testergebnis gem. § 4b Testverordnung -TestV-)

 

Personen, die lediglich einen negativen Testnachweis aufgrund beispielsweise der 3-G-Regel
benötigen, werden im Testzentrum nicht mehr getestet. Für diese Bürgerinnen und Bürger besteht
aber weiterhin die Möglichkeit, sich an einen der zahlreichen Anbieter von Schnelltests in
der Stadt Weiden und im Landkreis Neustadt/WN zu wenden.

 
Unter https://www.neustadt.de/landkreis-aktuelles/coronavirus/covid-19-testmoeglichkeiten/
informiert das Landratsamt über die bestehenden Corona-Testmöglichkeiten.


Jedoch werden auch diese Testmöglichkeiten ab dem 11.Oktober 2021, wie von der Bayerischen
Staatsregierung angekündigt, bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr kostenlos sein.

 

Folgende Unterlagen müssen mitgebracht / vorgelegt werden:
Für eine Testung als Kontaktperson (§ 2 Testverordnung –TestV-):

  • Bestätigung über die Feststellung als Kontaktperson durch einen Arzt oder
    das Gesundheitsamt
    oder
  • Meldung der Corona-Warn-App mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“


Für eine Bestätigungstestung (§ 4b Testverordnung –TestV):

  • Vorlage des positiven Testergebnisses


Um Missbrauch durch Unberechtigte zu vermeiden, wird von allen Testpersonen die Vorlage
eines amtlichen Lichtbildausweises verlangt.

 
Öffnungszeiten:


Mo., Mi., Fr.; 08:00 – 16:00 Uhr
Di., Do.; 11:00 – 19:00 Uhr
Sa., So. und Feiertage: geschlossen

 
Testverfahren:
PCR-Labortests
(Schnelltests werden nicht durchgeführt!)

 
Anmeldung:
Die genauen Einzelheiten zur Anmeldung sind noch in Klärung und werden, sobald diese vollständig
ausgearbeitet sind, umgehend unter www.neustadt.de bekannt gegeben.

 

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Steuerliche Hilfen

Einkommens-, Körperschafts-,Umsatz- Gewerbesteuer

Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer können auf Antrag gestundet, laufende Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Säumniszuschläge erlassen und Vollstreckungsmaßnahmen ausgesetzt werden.

Wenn Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt.

Herabsetzung Gewerbesteuermessbetrag

Die obersten Finanzbehörden der Länder haben im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus bei der Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen in einem Erlass vom 19.3.2020 festgehalten, dass nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffene Steuerpflichtige bis zum 31.12.2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen stellen können. Sie erklären weiter, dass diese Anträge nicht deshalb abzulehnen seien, weil die Steuerpflichtigen die entstandenen Schäden wertmäßig nicht im Einzelnen nachweisen können.
Nimmt das Finanzamt eine Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen vor, ist die betreffende Gemeinde hieran bei der Festsetzung ihrer Gewerbesteuer-Vorauszahlungen gebunden (§ 19 Abs. 3 Satz 4 GewStG).


Für etwaige Stundungs- und Erlassanträge gilt auch im Hinblick auf einen möglichen Zusammenhang mit Auswirkungen des Coronavirus, dass diese an die Gemeinden und nur dann an das zuständige Finanzamt zu richten sind, wenn die Festsetzung und Erhebung der Gewerbesteuer nicht den Gemeinden übertragen worden ist (§ 1 GewStG und R 1.6 Abs. 1 GewStR).

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Normalerweise haben Unternehmen bei Zahlungsunfähigkeit bis zu drei Wochen Zeit, um eine Insolvenz zu beantragen. Diese Insolvenzantragspflicht wird bis zum 30. September 2020 ausgesetzt – Voraussetzung für die Aussetzung ist, dass der Insolvenzgrund auf die Pandemie zurückzuführen ist. Außerdem muss es Sanierungschancen geben.

 

Für den Monat Januar 2021 wird die Insolvenzantragspflicht für Geschäftsleiter von Unternehmen ausgesetzt, die einen Anspruch auf die Gewährung finanzieller Hilfeleistungen im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie (sog. November- und Dezemberhilfen) haben. Voraussetzung ist, dass ein entsprechender Antrag auf Hilfsleistungen im Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Dezember 2020 gestellt wurde. War eine Antragstellung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen innerhalb des Zeitraums nicht möglich, wird die Insolvenzantragspflicht ebenfalls ausgesetzt.

Stundung Sozialversicherungsbeiträge

Alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen können sich die Sozialversicherungsbeiträge befristet stunden lassen. Die betroffenen Unternehmen müssen formlos unter Bezug auf Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV direkt an die jeweils zuständigen Träger wenden, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt, um sich diese stunden zu lassen.

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Grenzübertritt Tschechien

Einreise aus Tschechien

Seit Montag ist die Einreise nach Tschechien aus Deutschland wieder unter den gleichen Bedingungen wie vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie möglich. Denn Tschechien hat Deutschland nun in die sogenannte „grünen Kategorie“ eingestuft. Damit fallen für Deutsche bei der Einreise und für Tschechen bei der Rückreise nach Tschechien jegliche Einreiseregeln weg.

Tschechien wurde mit Wirkung ab Sonntag 02. Mai 2021 um 0:00 Uhr als Risikogebiet eingestuft.

Für Berufspendler bzw. Grenzgänger entfällt ab 12.05.2021 bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte und sobald die Personen mindestens einmal wöchentlich an den Wohnort zurückkehren die Vorlage eines negativen Corona-Tests.

 

Weiterhin benötigt wird:

-      digitale Einreiseanmeldung einmal pro Woche unter www.einreiseanmeldung.de 

         (halten Sie sich nicht länger als 24 Stunden in Deutschland auf, entfällt die digitale Einreiseanmeldung)     

-      Arbeitgeberbescheinigung, welche die zwingende Notwendigkeit der Anwesenheit am Arbeitsplatz bescheinigt

 

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Kurzarbeit

Kurzarbeitergeld - Infos der Agentur für Arbeit

Hier finden Sie die Informationen der Agentur für Arbeit zum Kurzarbeitergeld.

Darüber hinaus steht der Arbeitgeber-Service unter der 0 800 4 555 20 für Fragen der Arbeitgeber zur Verfügung.

Außerdem finden Sie speziell für Bayern entwickelte Hilfsmittel unter dem nachstehenden Link:

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-by/Kurzarbeitergeld-Covid-19

Hier erfahren Sie mehr über:

-Info-Präsentation zum Thema Kurzarbeitergeld im Zusammenhang mit Covid-19
-Flyer Kurzarbeitergeld
-Übersicht zu möglichen Soforthilfen des Bundes und des Landes Bayern zur Abfederung der finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie
-Infoblatt zum Thema „Arbeitnehmerüberlassung – Eine Möglichkeit in der Corona-Pandemie“. Durch Arbeitnehmerüberlassung kann Kurzarbeit teilweise oder vollständig    abgewendet werden
-Erklärvideos der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) zu dem Antragsverfahren für das Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld für Auszubildende

Gem. Auskunft der IHK Regensburg ist die Anmeldung von Kurzarbeitergeld für Auszubildende  grundsätzlich nicht möglich. Der Ausbildungsbetrieb ist dazu verpflichtet, alle Mittel auszuschöpfen, um die Ausbildung weiter zu gewährleisten. Was zum Beispiel möglich ist: Umstellung des Ausbildungsplans, indem  andere, derzeit machbare Lerninhalte vorgezogen werden, versetzen des / der Auszubildenden in eine Abteilung, in der er / sie momentan gebraucht werden, versetzen  in die Lehrwerkstatt  oder Durchführung besonderer Ausbildungsveranstaltungen, z. B. als Webinare.

Erst wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kann Kurzarbeit auch für Auszubildende in Frage kommen.
Weitere Infos unter www.ihk-regensburg.de/corona/faqs

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Informationen der Kammern

IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim

Die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim hat Anfragen von Gewerbetreibenden zur Coronakrise thematisch gebündelt und mehrere zentrale Expertenhotlines eingerichtet. Vor allem Fragen zu finanziellen Hilfen, zum Kurzarbeitergeld oder zu den seit heute wegen Ausrufung des Krisenfalls in Bayern geltenden Betriebsschließungen und Einschränkungen im Einzelhandel und der Hotellerie gingen bislang Fragen ein. Ab 18. März gibt es auch die Möglichkeit, beim Freistaat Soforthilfe zu beantragen. Weitere Informationen, etwa zur Situation an der Grenze nach Tschechien, zu arbeitsrechtlichen Fragen oder zur Aus- und Weiterbildung finden Sie tagesaktuell unter www.ihk-regensburg.de/corona

TELEFON-HOTLINES:
Finanzierung, Hilfsgelder, Überbrückungskredit, Selbstständige: 0941/5694-111
Internationales Geschäft, Export, Logistik, Verkehr und Tschechien: 0941/5694-112
Arbeitsrecht und weitere rechtliche Fragen: 0941/5694-113
Dienstleistungen, Handel, Gastgewerbe und Steuern: 0941/5694-114
Kurzarbeit: 0941/5694-115
Ausbildung: 0941/5694-116
Weiterbildung: 0941/5694-117

Ausgangsbeschränkung im Freistaat - Bestätigung für Arbeitnehmer:
https://www.ihk-regensburg.de/hauptnavigation/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/ausgangsbeschraenkungen-bestaetigung-des-arbeitgebers-4985838

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Informationen der Ministerien

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Informationen für Tourismusbranche

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Exportwirtschaft

Allgemeine Infos zur Exportwirtschaft

Exportkreditgarantien:
https://www.agaportal.de/news/beitraege/coronavirus-auswirkungen

Für weitergehende Fragen wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen des Bundes von der Euler Hermes AG in Hamburg: Hermesdeckungen Corona-Taskforce: 040 / 88 34 - 95 09, Service: 040 / 88 34 - 90 00, E-Mail: info@exportkreditgarantien.de

Ausfuhrgenehmigungen:
Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen bei der Ausfuhr von Schutzausrüstung / BAFA-Hotline: 06196 908-1444,
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de

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