Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Corona - Unternehmensinfo

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer im Landkreis Neustadt an der Waldnaab,


die aktuelle Situation stellt unsere Betriebe und den Handel derzeit vor große Herausforderungen. Auf dieser Seite möchten wir Sie bestmöglich über die aktuelle Entwicklung und verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung informieren. Wir fassen hier relevante Inhalte aus wirtschaftlicher Sicht zusammen und stellen laufend entsprechende Informationen sowie Links aus verschiedenen Bereichen für Sie bereit.  Bitte klicken Sie auf das jeweilige Themengebiet, um die hinterlegten Inhalte anzeigen zu lassen.

Für weitere Fragen erreichen Sie uns auch per E-Mail unter wirtschaftsfoerderung@neustadt.de

Verbesserungen der Überbrückungshilfen III

Verbesserungen der Überbrückungshilfen III

Aktuelle Beschlussfassungen des Ministerrats zu geplanten Öffnungsschritten ab 12. April 2021

Aktuelle Beschlussfassungen des Ministerrats zu geplanten Öffnungsschritten ab 12. April 2021

 

Maßnahmen nach der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

 

Festlegung der Inzidenzeinstufung:

§3 Verfahren bei inzidenzabhängigen Regelungen

Soweit nach dieser Verordnung die Geltung von Regelungen in Landkreisen und kreisfreien Städten an die Voraussetzung geknüpft ist, dass im jeweiligen Landkreis oder in der kreisfreien Stadt die nach § 28a Abs. 3 Satz 12 IfSG bestimmte Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) oberhalb oder unterhalb bestimmter Werte liegt, gilt Folgendes:

  1. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bestimmt durch Bekanntmachung am 7. März 2021 für alle Landkreise und kreisfreien Städte die für sie ab dem 8. März 2021 maßgebliche Inzidenzeinstufung.
  2. Wird ein Wert der 7-Tage-Inzidenz, an dessen Überschreiten oder Nicht-Überschreiten Regelungen dieser Verordnung unmittelbar geknüpft sind, an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten oder – falls dies für die Einstufung maßgeblich ist – nicht mehr überschritten, hat die zuständige Kreisverwaltungsbehörde dies unverzüglich amtlich bekanntzumachen.
  3. Die für den neuen Inzidenzbereich maßgeblichen Regelungen gelten dann für den betreffenden Landkreis oder die kreisfreie Stadt ab dem zweiten Tag nach Eintritt der Voraussetzung nach Nr. 2, frühestens am Tag nach der amtlichen Bekanntmachung nach Nr. 2; in der Bekanntmachung nach Nr. 2 ist der erste Geltungstag anzugeben.

 

Den vollständigen Text der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung finden Sie hier. Die aktuelle Positivliste (Stand 11.03.2021) finden Sie hier.

 

 

Einreise aus Tschechien

 

Tschechien wurde mit Wirkung ab Sonntag 28. März 2021, um 0:00 Uhr als Hochinzidenzgebiet (Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2) eingestuft.

 

 Für Berufspendler bzw. Grenzgänger gelten ab 06.04.2021 0:00 Uhr folgende Einreiseregelungen:

  

- digitale Einreiseanmeldung einmal pro Woche unter www.einreiseanmeldung.de 

  (halten Sie sich nicht länger als 24 Stunden in Deutschland auf, entfällt die digitale Einreiseanmeldung)     

- Nachweis des vorgeschriebenen negativen Corona-Tests (max.  48 Stunden)

- Arbeitgeberbescheinigung, welche die zwingende Notwendigkeit der Anwesenheit am Arbeitsplatz bescheinigt

  

Eine Weiterleitung der Unterlagen an das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab ist nicht erforderlich. Die Kontrolle der Testnachweise muss aufgrund der erlassenen Allgemeinverfügung durch die Betriebe erfolgen, nur im Rahmen von Stichprobenkontrollen müssen die Testnachweise auf Anforderung dem Gesundheitsamt vorgelegt werden.

 

 

Testmöglichkeiten

 

Testzentrum Weiden –Teststation Fa. Ecolog:

 

In diesem Testzentrum können sich alle Personen nach der bayerischen Teststrategie testen lassen.

 

Adresse:

Conrad-Röntgen-Straße 19 – 92637 Weiden

(Autobahn A93, Ausfahrt Weiden-Nord)

 

Öffnungszeiten:

Montag 08:00 - 18:00 Uhr

Dienstag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen geschlossen.

 

Es werden nur PCR-Tests durchgeführt.

 

Eine Terminvereinbarung unter www.ecocare.center/neustadt-weiden ist zwingend notwendig.

 

Eine Prüfung der Ausweisdokumente und der Arbeitgeberbescheinigung erfolgt vor Ort.

 

 

Testzentrum Waidhaus - Modl Medical Center

 

In diesem Testzentrum können Grenzpendler (Personen mit Wohnsitz in Bayern und Arbeitsort in Tschechien) sowie Grenzgänger (Wohnsitz in Tschechien und Arbeitsort in Bayern) getestet werden.

 

Es werden kostenlose Schnelltests durchgeführt. 

 

Dauerhafte Öffnungszeiten:

 

Montag-Donnerstag: 05:00 - 18:00 Uhr

Freitag: 12:00 - 20:00 Uhr

Sonntag: 18:00 - 22:00 Uhr

 

Adresse:

Frankenreuth 28 1/2 - 92726 Waidhaus

!! Bitte beachten Sie, dass eine Anfahrt nur über die St2154 möglich ist und bitte geben Sie in Ihr Navigationsgerät die Hausnummer 28 ein!!

Eine einmalige Vorregistrierung (keine Terminvergabe) unter:

 

https://www.check4event.de/register  ist zwingend notwendig.

 

Vor Ort erfolgt bei jeder Testung eine Prüfung der Ausweisdokumente und der Arbeitgeberbescheinigung.

Hier finden sie ein Muster der  Arbeitgeberbescheinigung:

 

https://www.ihk-regensburg.de/blueprint/servlet/resource/blob/4899528/178455ce5da98da270741c69bf449da1/arbeitgeberbescheinigung-fuer-berufspendler-data.pdf

 

Personen mit Wohnsitz in Tschechien und Arbeitsort in Tschechien können in Waidhaus nicht getestet werden.  

 

Weitere Testmöglichkeiten auf tschechischer Seite fiden Sie unter dem nachstehendem Link:

https://testovani.uzis.cz/

 

 

Einreisen und Beförderungen aus Virusvarianten-Gebieten sind für folgende Personen bzw. in folgenden Fällen möglich:

  1. Deutsche Staatsangehörige sowie Mitglieder der Kernfamilie von deutschen Staatsangehörigen, falls diese mit dem deutschen Staatsangehörigen gemeinsam einreisen. Zur "Kernfamilie" gehören Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, minderjährige Kinder und Eltern minderjähriger Kinder;
  2. Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in Deutschland;
  3. Personen, die in Deutschland lediglich in einem Transitbereich eines Verkehrsflughafens umsteigen (ohne Einreise nach Deutschland);
  4. Personal im Gütertransport und sonstiges erforderliches Transportpersonal (u.a. Post-, Fracht- oder Leertransporte sowie Rückführung von Luftfahrzeugen, Schiffen und Crews);
  5. Gesundheitspersonal (Ärzte und Krankenpfleger) sowie notwendiges Begleitpersonal für Ambulanzflüge und Flüge zum Transport von Transplantationsorganen;
  6. Personen, die aus dringenden humanitären Gründen nach Deutschland reisen;
    Ein dringender humanitärer Grund liegt insbesondere vor, bei
    - Verwandten 1. Grades (Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, eigene Kinder oder Eltern) anlässlich eines Todesfalls,
    - der Geburt des eigenen Kindes,
    - zwei nahe Verwandten bei Ausfall sämtlicher Sorgeberechtigten eines minderjährigen Kindes,
    - medizinischer Behandlung, wenn anderenfalls mit erheblichen gesundheitlichen Schäden gerechnet werden müsste (mit ärztlichem Attest) sowie einer Begleitperson,
    - Einzelfallaufnahmen aus humanitären Gründen bei Gefahr für Leib oder Leben.
  7. Personen, die im Auftrag der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), der Vereinten Nationen (VN) oder der Organisationen der Vereinten Nationen reisen.

 

Bei der Einreise  müssen folgende Dokumente vorgezeigt werden:

·              Nachweis des vorgeschriebenen negativen Corona-Tests (max.  48 Stunden)

·              digitale Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de

·              Papiere zur Identitätsprüfung (Ausweisdokumente)

 

Der jeweilige Ausnahmegrund muss bei der Einreise bzw. bei der Visumsbeantragung entsprechend glaubhaft gemacht und belegt werden. In Fällen der Einreise aus dringenden humanitären Gründen kann dies ggf. durch eine konsularische Bescheinigung bestätigt werden.

 

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html

 

Bei weiteren Fragen zur Einreise (=Zuständigkeit der Bundespolizei) können Sie sich an  die Hotline 0800 6 888 000 wenden.

 

 

Wirtschaftliche Hilfen

 

Neustarthilfe für Soloselbständige - Update vom 18.02.2021

 

Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch stark von der Corona Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 € erhalten. Anträge können seit dem 16.2.2021 über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Dazu zählen Soloselbständige, die personenbezogene (z.B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker) oder kreative, künstlerische Tätigkeiten ausüben (z.B. Musikerinnen und Musiker, Gestalterinnen und Gestalter, Fotografinnen und Fotografen) oder zum Beispiel im Gesundheitswesen (z.B. Therapeutinnen und Therapeuten, Trainer), der Tourismusbranche (z.B. Stadtführerinnen und Stadtführer, Reiseleiterinnen und Reiseleiter) oder Bildungsbranche (z.B. Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer, Coaches) tätig sind.

Anträge können einmalig bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Einen Fragen-und-Antwortkatalog zur Handhabung der „Neustarthilfe für Soloselbständige“ gibt es hier: Überbrückungshilfe Unternehmen - FAQ zur „Neustarthilfe für Soloselbständige“ (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

 

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden.

Informationen zu den Überbrückungshilfen I-III des Bundes sowie weiterenn Bundeshilfen finden Sie hier:

 

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

 

Richtlinie für die Gewährung von Überbrückungshilfe des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen – Phase 3

 

Auf den Seiten des  Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie  finden Sie weitere Informationen zu wirtschaftlichen Hilfen:

 

https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

 

Aktuelle Informationen der Kammern finden Sie

für die IHK Regensburg-Kelheim:

 

https://www.ihk-regensburg.de/hauptnavigation/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen?shortUrl=%2Fcorona

 

für die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz:

 

http://www.hwkno.de/corona

 

Zahlungsaufschub bei Grundversorgung für Kleinstunternehmen

Für Kleinstunternehmen, d.h. kleine Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu zwei Millionen Euro gilt, dass sie nicht von der Grundversorgung mit  Strom, Gas, Telekommunikation, zum Teil auch Wasserver- und -entsorgung, sowie  Pflichtversicherungen abgeschnitten werden, wenn sie ihren Zahlungspflichten coronabedingt nicht nachkommen können. Sie können ihre Zahlung bis zum 30. Juni 2020 aufschieben. Dies  gilt in Bezug auf andauernde Vertragsverhältnisse, die zur Eindeckung mit Leistungen dienen, die für die wirtschaftlichen Grundlagen des Erwerbsbetriebs wesentlich sind und nur für Verträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Miete/Corona_Miete_node.html

 

Insolvenzaufschub

Ein Insolvenzaufschub wird Unternehmen gewährt, deren Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ausschließlich auf den Folgen der COVID-19-Pandemie beruht.  Die dreiwöchige Insolvenzantragspflicht wird vorübergehend bis zum 30. September 2020 ausgesetzt.  Die Möglichkeit von Gläubigern, durch Insolvenzanträge Insolvenzverfahren zu erzwingen, wird  für drei Monate eingeschränkt. Dadurch soll den Unternehmen Zeit für Sanierungsbemühungen und Verhandlungen mit den Gläubigern verschafft werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

 

https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Insolvenzantrag/Corona_Insolvenzantrag_node.html;jsessionid=1C98F0B4A1CD3EEB04E619BCDFE96EDB.2_cid289

 

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Für Sorgeberechtigte, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch. § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz gewährt erwerbstätigen Sorgeberechtigten, einen Entschädigungsanspruch wenn sie ihre Kinder infolge der behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots von Kinderbetreuungseinrichtungen, wie Kita oder Schule, selbst betreuen müssen und deshalb einen Verdienstausfall erleiden. Die Auszahlung der Entschädigung erfolgt über den Arbeitgeber. Dieser kann hierfür einen Erstattungsanspruch stellen. Zuständige Behörde für den Landkreis Neustadt an der Waldnaab ist die Regierung der Oberpfalz.

Weitere Informationen und Ansprechpartner dazu finden Sie unter:

 

https://regierung.oberpfalz.bayern.de/aufgaben/60671/60707/leistung/leistung_53462/index.html

Finanzielle Hilfen

Finanzielle Hilfen des Freistaats Bayern und des Bundes

Aktualisierung 21.04.2020

Nach der Bayerischen Staatsregierung hat auch die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler aufgelegt.

Sofern Sie für das ThR oder den RSB ein Gewerbe angemeldet haben oder als Freiberufler tätig sind, können Sie über das Internet Unterstützung beantragen.

Die Verzahnung der beiden Programme ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen.

Wenn Sie von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elektronischen Antrag.

Den Zugang für den elektronischen Antrag finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Antragsberechtigte:

Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Es können auch für nichtlandwirtschaftliche Unternehmenszweige wie Urlaub auf dem Bauernhof oder Angebote zur Gemeinschaftsverpflegung (Direktvermarkter oder Caterer) Anträge gestellt werden.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

- bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro,
- bis zu 10 Erwerbstätige 15.000 Euro,
- bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro,
- bis zu 250 Erwerbstätige 50.000 Euro.
Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses.

Eine existenzbedrohende Lage liegt dann vor, wenn die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die laufenden Betriebskosten zu decken.

AB 20. APRIL können auch LANDWIRTSCHAFTSBETRIEBE MIT PRIMÄRPRODUKTION und WIRTSCHAFTLICH TÄTIGE GGMBHS (z. B. Bildungseinrichtungen, Vereinscafés, Jugendzentren, Pflegeeinrichtungen, Frauenhäuser) mit mehr als 10 Beschäftigten Soforthilfe erhalten.

Eine Voraussetzung ist unter anderem das man beim Finanzamt angemeldet ist.

FÜR GEMEINNÜTZIGE EINRICHTUNGEN ODER GRUPPEN gibt es aktuell folgende Regelung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums: 

Körperschaften des Non-Profit-Sektors (z. B. VEREINE, STIFTUNGEN, GEMEINNÜTZIGE GMBHS) BIS EINSCHLIESSLICH 10 BESCHÄFTIGTE, die sich im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe (vgl. §§ 14, 64 Abgabenordnung (AO)) bzw. Zweckbetriebe (vgl. §§ 65 ff. AO) unternehmerisch betätigen und aufgrund der Corona-Krise Liquiditätsprobleme haben, sind von der Soforthilfe erfasst: Zum Beispiel Schullandheime, Bildungseinrichtungen, Tierheime, Vereine mit Gastronomiebereichen (Cafés, Vereinsgaststätten), Weltläden, Theatervereine, Jugendzentren, Reha-Sportvereine, Pflegeeinrichtungen oder Frauenhäuser.

Ab dem 20. April 2020 können auch Körperschaften des Non-Profit-Sektors mit mehr als 10 Beschäftigten einen Antrag auf Soforthilfe (im Rahmen des bayerischen Programms) stellen.

Nachfolgend finden Sie Informationen zu aktuellen Richtlinien und FAQs im PDF-FORMAT.

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Quarantäne

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Quarantäne

Wenn Sie aufgrund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt werden und dadurch einen Verdienstausfall erleiden weil Sie einem Tätigkeitsverbot unterliegen, können Sie nach § 56 des Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Entschädigung erhalten.

Selbstständige und Freiberufler wenden sich in diesem Falle direkt an ihr zuständiges Gesundheitsamt. Berechnungsgrundlage der Entschädigung ist der Steuerbescheid. Wenn Sie als Selbstständige/r nicht gesetzlich kranken-, renten- und pflegeversichert sind, haben Sie außerdem Anspruch auf Erstattung Ihrer Aufwendungen für soziale Sicherung in angemessenem Umfang. Unterlagen und Informationen finden Sie hier

KfW Unternehmensfinanzierung

LINK zu aktuellen KfW-Infos:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Merkblätter / Infos im PDF-Format:

Die EU-Kommission hat grünes Licht für das Schnellkreditpaket gegeben und damit den Weg frei gemacht für umfassende Finanzierungshilfen vor allem für den Mittelstand. Unternehmen können die Kredite mit 100‑prozentiger Haftungsfreistellung durch die staatliche Förderbank KfW nun bei ihrer Hausbank beantragen. Antragsberechtigt sind Firmen mit mehr als zehn Mitarbeitern. Informationen dazu sowie eine Online-Checkliste für die Antragstellung bei Ihrer Bank oder Sparkasse finden Sie unter www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)

Hilfen der LfA Förderbank

Die LfA Förderbank Bayern begleitet Unternehmen mit einem breiten Förderinstrumentarium durch wirtschaftliche Schwierigkeiten im Zuge der Corona-Pandemie.

Alle Informationen finden Sie hier

Hotline KfW: 0800 539 9001

Firmen im Freistaat mit weniger als zehn Mitarbeitern können voraussichtlich ab Ende April Corona-Schnellkredite mit voller Haftung durch die bayerische LfA-Förderbank beantragen. Wir informieren Sie, sobald uns weitere Informationen und Termine zur Antragstellung vorliegen.

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Steuerliche Hilfen

Einkommens-, Körperschafts-,Umsatz- Gewerbesteuer

Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer können auf Antrag gestundet, laufende Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Säumniszuschläge erlassen und Vollstreckungsmaßnahmen ausgesetzt werden.

Wenn Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt.

Herabsetzung Gewerbesteuermessbetrag

Die obersten Finanzbehörden der Länder haben im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus bei der Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen in einem Erlass vom 19.3.2020 festgehalten, dass nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffene Steuerpflichtige bis zum 31.12.2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen stellen können. Sie erklären weiter, dass diese Anträge nicht deshalb abzulehnen seien, weil die Steuerpflichtigen die entstandenen Schäden wertmäßig nicht im Einzelnen nachweisen können.
Nimmt das Finanzamt eine Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen vor, ist die betreffende Gemeinde hieran bei der Festsetzung ihrer Gewerbesteuer-Vorauszahlungen gebunden (§ 19 Abs. 3 Satz 4 GewStG).


Für etwaige Stundungs- und Erlassanträge gilt auch im Hinblick auf einen möglichen Zusammenhang mit Auswirkungen des Coronavirus, dass diese an die Gemeinden und nur dann an das zuständige Finanzamt zu richten sind, wenn die Festsetzung und Erhebung der Gewerbesteuer nicht den Gemeinden übertragen worden ist (§ 1 GewStG und R 1.6 Abs. 1 GewStR).

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Normalerweise haben Unternehmen bei Zahlungsunfähigkeit bis zu drei Wochen Zeit, um eine Insolvenz zu beantragen. Diese Insolvenzantragspflicht wird bis zum 30. September 2020 ausgesetzt – Voraussetzung für die Aussetzung ist, dass der Insolvenzgrund auf die Pandemie zurückzuführen ist. Außerdem muss es Sanierungschancen geben.

 

Für den Monat Januar 2021 wird die Insolvenzantragspflicht für Geschäftsleiter von Unternehmen ausgesetzt, die einen Anspruch auf die Gewährung finanzieller Hilfeleistungen im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie (sog. November- und Dezemberhilfen) haben. Voraussetzung ist, dass ein entsprechender Antrag auf Hilfsleistungen im Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Dezember 2020 gestellt wurde. War eine Antragstellung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen innerhalb des Zeitraums nicht möglich, wird die Insolvenzantragspflicht ebenfalls ausgesetzt.

Stundung Sozialversicherungsbeiträge

Alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen können sich die Sozialversicherungsbeiträge befristet stunden lassen. Die betroffenen Unternehmen müssen formlos unter Bezug auf Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV direkt an die jeweils zuständigen Träger wenden, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt, um sich diese stunden zu lassen.

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Kurzarbeit

Beratung bei Antragstellung

Das Team der Taskforce Fachkräftesicherung+ des Bayerischen Bildungswerks unterstützt bei Fragen rund um die Antragstellung für Kurzarbeitergeld.

 

Zur Entlastung der Agentur für Arbeit in Bayern berät die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. in Abstimmung mit den Kammern Unternehmen zur Kurzarbeit. Diese Beratungsleistung ist deshalb so wichtig, weil die Agentur für Arbeit nur Anträge auf Kurzarbeit bearbeiten kann, die vollständig und richtig ausgefüllt sind. Die Beratung steht allen Unternehmen in Bayern zur Verfügung.

 

 Im folgenden Link finden Sie Ihre  Ansprechpartner*innen:

www.vbw-bayern.de/ansprechpartner_fks

Kurzarbeitergeld - Infos der Agentur für Arbeit

Hier finden Sie die Informationen der Agentur für Arbeit zum Kurzarbeitergeld.

Darüber hinaus steht der Arbeitgeber-Service unter der 0 800 4 555 20 für Fragen der Arbeitgeber zur Verfügung.

Außerdem finden Sie speziell für Bayern entwickelte Hilfsmittel unter dem nachstehenden Link:

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-by/Kurzarbeitergeld-Covid-19

Hier erfahren Sie mehr über:

-Info-Präsentation zum Thema Kurzarbeitergeld im Zusammenhang mit Covid-19
-Flyer Kurzarbeitergeld
-Übersicht zu möglichen Soforthilfen des Bundes und des Landes Bayern zur Abfederung der finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie
-Infoblatt zum Thema „Arbeitnehmerüberlassung – Eine Möglichkeit in der Corona-Pandemie“. Durch Arbeitnehmerüberlassung kann Kurzarbeit teilweise oder vollständig    abgewendet werden
-Erklärvideos der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) zu dem Antragsverfahren für das Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld für Auszubildende

Gem. Auskunft der IHK Regensburg ist die Anmeldung von Kurzarbeitergeld für Auszubildende  grundsätzlich nicht möglich. Der Ausbildungsbetrieb ist dazu verpflichtet, alle Mittel auszuschöpfen, um die Ausbildung weiter zu gewährleisten. Was zum Beispiel möglich ist: Umstellung des Ausbildungsplans, indem  andere, derzeit machbare Lerninhalte vorgezogen werden, versetzen des / der Auszubildenden in eine Abteilung, in der er / sie momentan gebraucht werden, versetzen  in die Lehrwerkstatt  oder Durchführung besonderer Ausbildungsveranstaltungen, z. B. als Webinare.

Erst wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kann Kurzarbeit auch für Auszubildende in Frage kommen.
Weitere Infos unter www.ihk-regensburg.de/corona/faqs

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Informationen der Kammern

IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim

Die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim hat Anfragen von Gewerbetreibenden zur Coronakrise thematisch gebündelt und mehrere zentrale Expertenhotlines eingerichtet. Vor allem Fragen zu finanziellen Hilfen, zum Kurzarbeitergeld oder zu den seit heute wegen Ausrufung des Krisenfalls in Bayern geltenden Betriebsschließungen und Einschränkungen im Einzelhandel und der Hotellerie gingen bislang Fragen ein. Ab 18. März gibt es auch die Möglichkeit, beim Freistaat Soforthilfe zu beantragen. Weitere Informationen, etwa zur Situation an der Grenze nach Tschechien, zu arbeitsrechtlichen Fragen oder zur Aus- und Weiterbildung finden Sie tagesaktuell unter www.ihk-regensburg.de/corona

TELEFON-HOTLINES:
Finanzierung, Hilfsgelder, Überbrückungskredit, Selbstständige: 0941/5694-111
Internationales Geschäft, Export, Logistik, Verkehr und Tschechien: 0941/5694-112
Arbeitsrecht und weitere rechtliche Fragen: 0941/5694-113
Dienstleistungen, Handel, Gastgewerbe und Steuern: 0941/5694-114
Kurzarbeit: 0941/5694-115
Ausbildung: 0941/5694-116
Weiterbildung: 0941/5694-117

Ausgangsbeschränkung im Freistaat - Bestätigung für Arbeitnehmer:
https://www.ihk-regensburg.de/hauptnavigation/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/ausgangsbeschraenkungen-bestaetigung-des-arbeitgebers-4985838

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Informationen der Ministerien

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Informationen für Tourismusbranche

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Exportwirtschaft

Allgemeine Infos zur Exportwirtschaft

Exportkreditgarantien:
https://www.agaportal.de/news/beitraege/coronavirus-auswirkungen

Für weitergehende Fragen wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen des Bundes von der Euler Hermes AG in Hamburg: Hermesdeckungen Corona-Taskforce: 040 / 88 34 - 95 09, Service: 040 / 88 34 - 90 00, E-Mail: info@exportkreditgarantien.de

Ausfuhrgenehmigungen:
Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen bei der Ausfuhr von Schutzausrüstung / BAFA-Hotline: 06196 908-1444,
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de

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Grenzübertritt Tschechien

Ein- Ausreise nach Tschechien

Tschechien kämpft derzeit mit einem rasanten Anstieg neuer Corona-Infektionen. Tagesaktuelle Informationen zur Entwicklung im Nachbarland finden Unternehmen und Grenzpendler unter:

https://www.ihk-regensburg.de/service/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/coronavirus-in-tschechien-4727712

 
Es gelten weiterhin zahlreiche Ausnahmemaßnahmen des tschechischen Gesundheitsministeriums zu Abstandhalten, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, zu Veranstaltungen usw.
Über weitere Maßnahmen können Sie sich auf Englisch oder Tschechisch beim Tschechischen Gesundheitsministerium:

https://koronavirus.mzcr.cz/en/

oder dem Tschechischen Innenministerium:

https://www.mvcr.cz/mvcren/ 

oder dem Tschechischen Außenministerium:

https://www.mzv.cz/jnp/en/ informieren.

Bitte beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/tschechischerepublik-node/tschechischerepubliksicherheit/210456?isLocal=false&isPreview=false

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