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Firmenbesichtigung in Luhe

Meldung vom 24.01.2020 Im letzten Herbst bezog KF-Insinger im Gewerbegebiet „Obere Tratt“ sein neues Firmendomizil in einem hochmodernen Bau. „KFI“ steht in großen Lettern auf dem beeindruckenden Betongebäude

von links: 
Landrat Andreas Meier, Betriebsleiter Florian Ruhland, Andreas Insinger Senior, Andreas Insinger Junior sowie Barbara Mädl und Stefan Härtl von der Wirtschaftsförderung
Firmenbesichtigung KF Insinger

 –diese Buchstaben stehen für „Kupfer Flechtprodukte Insinger“. Aber auch die Ausstattung und die Produktionsprozesse des Fertigungsbetriebs für hochflexible Zopf-Geflechtherstellung und die Verwaltung sind auf dem allerneuesten Stand. Davon überzeugte sich Landrat Andreas Meier mit Barbara Mädl und Stefan Härtl von der Wirtschaftsförderung.

Solche Zopfgeflechte aus Kupfer werden in zahlreichen Bereichen gebraucht: Bei der Übertragungstechnik für Elektromotoren, in Schutzschaltern, aber auch Geflechtschläuche für mechanischen Schutz von Elektronik oder Kabeln oder zur Abschirmung gegen Strahlungen. Durch die präzise Verarbeitung der Drähte entstehen störungsfreie Produkte für höchste Qualitätsansprüche, die für die verschiedenen Verwendungszwecke gut weiterverarbeitet werden können.

Andreas Insinger, sein designierter Nachfolger, Sohn Andreas Insinger Junior und Betriebsleiter Florian Ruhland führten die Delegation durch den Betrieb, der am Standort etwa 25 Beschäftigte hat. Angesprochen auf den allgegenwärtigen Fachkräftemangel verneint Insinger dieses Problem in seiner Firma. Hier gebe es aufgrund der hohen Mitarbeiterzufriedenheit kaum Fluktuation. Seine Strategie gegen Fachkräftemangel bestehe darin, junge Leute selbst auszubilden und ihnen damit auch die Unternehmensphilosophie beizubringen. Auf Abitur oder gar ein Studium lege er überhaupt keinen Wert, viel wichtiger sind ihm eine gute Allgemeinbildung und Fremdsprachenkenntnisse.

Die Glasfaseranbindung und die Mobilfunkabdeckung bezeichnete Ruhland als optimal. Insgesamt sei Luhe-Wildenau ein hervorragender Firmenstandort. Die Wirtschaftsförderer des Landratsamtes boten an, bei Fragen zu Fördermöglichkeiten gerne weiterzuhelfen und stellten ihren Service im Bereich Seminare und Netzwerktreffen vor.