Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Bauarbeiten am Gymnasium auf der Zielgeraden

Meldung vom 18.09.2019 Die Hindernisse bei der Generalsanierung des Neustädter Gymnasiums sind überwunden und der wichtigste und größte erste Bauabschnitt biegt nun auf die Zielgerade ein. Architekt Peter Brückner, seine Mitarbeiter Kristina Kulicke, Bauingenieur Matthias Schmidt und die Verantwortlichen des Landratsamtes Heribert Eckl und Silke Kneidl freuen sich bei einer Baustellenbegehung über große Fortschritte.

Ortstermin bei der Generalsanierung am Gymnasium Neustadt/WN

In den nächsten Wochen werden viele Arbeiten abgeschlossen. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerschaft können den Umzug zum Jahresende in die modernen und freundlichen Klassenzimmer sowie Fach-und Verwaltungsräume kaum erwarten. Der Landkreis Neustadt an der Waldnaab als Bauherr des Gymnasiums investiert insgesamt rund 23 Millionen Euro in die Generalsanierung des Schulgebäudes aus den 70-er Jahren. Davon werden bis zu 39 % Prozent gefördert, der Landkreis selbst investiert hier also etwa 14,1 Millionen Euro in die Bildung.

Durch den späten Förderbescheid verschob sich bereits der Beginn der Sanierung Dies führte insbesondere durch die starke Konjunktur in der Baubranche zu weiteren Verzögerungen, weil Firmen und Monteure wegen Überschneidungen mit andern Projekten teilweise erst noch später anfangen konnten. Auch Lieferverzögerungen in einigen Bereichen führten zu Folgeverspätungen um mehrere Monate. Und schließlich stellen sich im Zuge des Baufortschritts zusätzlich notwendige Arbeiten heraus, beispielweise im Bereich Trockenbauwände oder Digitalisierung.

Abgeschlossen sind die Rohbau-, Dach-, Estrich-, Sanitär-und Elektroroharbeiten. Ebenfalls zu fast fertig sind die Firmen mit dem Trockenbau, den Türen, Fenstern und Rollläden, der Ausstattung der Fachräume, den Stahlbauarbeiten, der Betonsanierung, dem Wärmeverbundsystem, den Schreiner-und Malerarbeiten. Die Ausstattung der Klassenzimmer mit Tafeln, Bildschirmen und Möbeln folgt in den nächsten Wochen. Auch die Aula, die momentan noch am „unfertigsten“ aussieht, wird spätestens im Dezember fertig gestellt und stellt dann eines der „Highlights“ des Schulgebäudes dar. Bei den Außenarbeiten stechen vor allem die moderne Fassadengestaltung und die beeindruckende Treppenanlage zum Haupteingang ins Auge. Hierfür wurden die bestehenden Granitstufen gereinigt und wiederverwendet.

Insgesamt waren und sind 30 Firmen an diesem Bauabschnitt beteiligt, derzeit sind fast 50 Monteure gleichzeitig vor Ort. Auch am Beispiel der Elektroarbeiten werden die Dimensionen des Projektes deutlich: Schmidt berichtete, dass nach der Demontage von rund 20 Tonnen alten Kabeln 75 Kilometer Stark-und Schwachstromkabel neu verlegt werden mussten, insgesamt wurden über 500 Stromkreise angeschlossen. Gut 1,1 laufende Kilometer Lichtlinien und über 300 sonstige Leuchten wurden verbaut. Die Maler verarbeiten insgesamt 12.000 Quadratmeter Spachtel-, Decken-und Wand-anstrich und die Schreiner haben bereits 16.000 Quadratmeter verbaut. Dies entspricht mehr als 2 Fußballfeldern. Diese Liste ließe sich fast endlos fortführen.