Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab
Slogan

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Aufgabe der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und den behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern. Hierzu gehört vor allem, dem Behinderten die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern, ihm die Ausübung eines angemessenen Berufs oder einer sonstigen angemessenen Tätigkeit zu ermöglichen oder ihn soweit wie möglich von Pflege unabhängig zu machen. Ziel der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist damit die "Rehabilitation". Behinderte oder von einer Behinderung bedrohte Menschen sollen befähigt werden, ein Leben als aktives Glied der Gesellschaft zu führen.

Mögliche Leistungen der Eingliederungshilfe sind vor allem    

  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nach § 26 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
  • Früherkennung und Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder
  • Versorgung mit Körperersatzstücken sowie mit orthopädischen oder anderen Hilfsmitteln
  • Hilfen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 des Neunten Buches Sozialgesetzbuches sowie sonstigen Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Arbeitsplatzes
  • Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung, vor allem im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht
  • Hilfe zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf
  • Hilfe zur Ausbildung für eine sonstige angemessene Tätigkeit
  • Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft

Die Leistungen werden bei Vorliegen der sachlichen (persönlichen) Voraussetzungen gewährt, soweit dem Leistungsberechtigten, seinem nicht getrennt lebenden Ehegatten oder Lebenspartner und, wenn er minderjährig und unverheiratet ist, auch seinen Eltern oder einem Elternteil die Aufbringung der Mittel aus dem Einkommen und Vermögen nach den Bestimmungen der §§ 82 bis 92 SGB XII nicht zuzumuten ist. Insoweit ist das Einkommen lediglich im Rahmen bestimmter Einkommensgrenzen einzusetzen. Das Einkommen unterhalb der im Einzelfall anzuwendenden Einkommensgrenze bleibt in der Regel anrechnungsfrei. Das die Einkommensgrenze übersteigende Einkommen ist in angemessenem Umfang einzusetzen.

Seit Januar 2008 ist für diese Hilfe der Bezirk Oberpfalz zuständig.

Die Ansprechpartner finden Sie auf der Homepage des Bezirks Oberpfalz.