Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Problemmüllsammlungen vom 14. April - 5. Mai ; Kostenlose Abgabe an 84 Terminen

Beispiele von typischen Problemmüll
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Meldung vom 12.04.2018 Neustadt/IWN. Für die Entsorgung von gefährlichen Stoffen bietet der Landkreis wieder kostenlose Problemmüllsammlungen an. Die ersten Sammeltouren des Jahres finden von 14. April bis 5. Mai statt. Die Landkreisbürger können ihre Sonderabfälle in jeder Gemeinde des Landkreises abgeben. Für die Berufstätigen sind die vier Sammlungen an Samstagen günstig. Unter anderem in Eschenbach (14.04.), Windischeschenbach (21.04.), Vohenstrauß (28.04.) und Altenstadt a.d.Waldnaab (05.05.) finden die Sammlungen samstags statt. Alle 84 Termine finden sich im Abfallkalender 2018 sowie in der Abfall-App, und auf dieser Homepage unter den Rubriken "Abfallkalender" sowie "Sondermülltermine".

Erfasst werden am Giftmobil haushaltsübliche Chemikalienreste, beispielsweise Farben und Lacke, Medikamente, Holzschutzmittel und Pflanzenschutzmittel. Die Fachleute des „Giftmobils“ sehen sich jede Dose oder Tube an und sortieren die Abfälle nach Gefährlichkeit. Ein erster Hinweis dazu sind aufgedruckte Gefahrensymbole wie das sogenannte Andreaskreuz oder ein Totenkopf auf der Verpackung. Wer unbeschriftete Flüssigkeiten oder Pulver zu Hause stehen hat, kann diese mit zum Giftmobil bringen und beurteilen lassen.

Die abgegebenen Schadstoffe müssen im Giftmobil vom Personal in transportsichere Fässer gepackt werden. Deshalb sind große Kanister und Behälter (ab 10 Liter) sowie Abfallmengen, die nicht mehr in einen Kofferraum passen, vorab mit der Abfallberatung abzusprechen. Pflanzenschutzmittel aus der Landwirtschaft sind wegen geltender Transportvorschriften auf jeden Fall vorab anzumelden. Obwohl ungiftig, können flüssige Wand- und Fassadenfarben ebenfalls abgegeben werden. Eingetrocknete Dispersionsfarben sind allerdings in die Mülltonne zu werfen. Die leeren Kunststoffeimer können dann über die Gelben Säcke verwertet werden. 

Wegen ihrer schadstoffhaltigen Bauteile erfasst das Giftmobil auch kleine Elektrogeräte, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und Batterien. Bei den immer häufiger verwendeten Lithium-Ionen-Akkus aus Telefonen, Heimwerkergeräten und Elektrofahrrädern ist besondere Vorsicht geboten. Die Akkus können bei Kurzschluss oder Beschädigungen in Brand geraten. Diese Energiespeicher sollten deshalb an den Kontakten abgeklebt und separat vom Gerät angeliefert werden. Fragen zur Problemmüllsammlung beantwortet Abfallberater Peter Hägler über das Bürgertelefon mit der Rufnummer (09602) 793530.